Das Ergebnis der Untersuchung: Wetterfühligkeit ist offenbar keine Einbildung. 44 Prozent der Studienteilnehmer erwiesen sich als deutlich wetterfühlig, nur 39 Prozent schienen vom Wetter völlig unbeeinflusst. Dabei unterschieden sich die jeweiligen meteorologischen Einflüsse, die bei den Wetterfühligen eine Schmerzreaktion hervorgerufen hatten, stark von Patient zu Patient. Zwar reagierten die meisten direkt auf das aktuelle Tageswetter, manchmal traten die typischen Schmerzen aber auch erst mit einer Verzögerung von bis zu drei Tagen nach einem Wetterumschwung auf. Einen grundsätzlicheren Zusammenhang der gesundheitlichen Beschwerden konnten die Wissenschaftler dagegen mit der Lichtmenge aufzeigen: Je weniger die Patienten sich im Sonnenlicht aufgehalten hatten, umso mehr Schmerzen gaben sie an.
Quelle: www.Internisten-im-Netz.de