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Meldungen
26. Mai 2011
Sport verbessert die Gefäßfunktion bei Risikopatienten
Rubrik: Meldungen

Von: Prof. Dr. Eckart Fleck, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Bei Risikopatienten verringert regelmäßige sportliche Aktivität die Häufigkeit und das Ausmaß der Mikroalbuminurie, einem wichtigen Hinweis auf mangelhafte Gefäßfunktion, und das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. 7.480 (33 Prozent) der insgesamt 21.978 Teilnehmer an der I-SEARCH-Studie betrieben mindestens vier Stunden pro Woche Sport. Bei ihnen war das Risiko für Mikroalbuminurie gegenüber den nicht sportlich Aktiven um 22 Prozent verringert.

Präsentiert wurden diese Daten auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurden. Von Mittwoch bis Samstag (27. bis 30. April) diskutieren in Mannheim mehr als 7.500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie.

Mikroalbuminurie bedeutet die Ausscheidung von geringen Mengen Albumin mit dem Urin. Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Mikroalbuminurie zu entwickeln. Die Höhe der Eiweißausscheidung ist ein unabhängiger Risikofaktor für das spätere Auftreten einer Nierenerkrankung, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen und für eine erhöhte Mortalität.

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