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Meldungen
10. April 2011
Sonnenbrand im Frühling
Rubrik: Meldungen

Von: www.vitanet.de

Quelle: © William Veder / pixelio.de

Die Intensität der UV-Strahlung ist bereits im Frühjahr hoch. Dadurch steigt die Sonnenbrandgefahr. Deshalb empfehlen Experten des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen, schon jetzt auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten.

Die Gefahr eines Sonnenbrandes ist im Frühling nicht geringer als im Sommer: Die UV-Strahlung trifft im Frühjahr weniger gefiltert auf die Erde als im weiteren Verlauf des Jahres. Laut Messungen des meteorologischen Instituts der Universität Bonn, ist der Grund hierfür die niedrigere Ozonkonzentration in der Atmosphäre in den Monaten April und Mai. Darauf weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Berlin hin. Es sei ein Trugschluss, anzunehmen, dass die Sonne im Frühling weniger intensiv scheine, weil die Temperaturen noch nicht so hoch sind wie im Sommer.

Haut ist noch nicht auf Sonne vorbereitet

Die Gefahr, im Frühling einen Sonnenbrand zu bekommen, ist auch erhöht, weil die Haut sich erst an die zunehmende UV-Strahlung gewöhnen muss. „Sie ist aufgrund des Fehlens der sogenannten Lichtschwiele noch nicht an das Sonnenlicht des Frühlings adaptiert“, warnt Professor Uwe Reinhold vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Lichtschwielen sind Verdickungen der Hornhaut, die entstehen, wenn die Haut UV-Strahlung ausgesetzt ist – ein körpereigener Schutzmechanismus. Mit der erhöhten Sonnenbrandgefahr im Frühjahr steigt auch das Hautkrebsrisiko. Hautärzte empfehlen daher, schon im Frühling auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten.

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