Von: www.onmeda.de
Am 10. Mai fand der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall statt. Nicht ohne Grund: Der Schlaganfall (Apoplex) zählt neben Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. Ein Schlaganfall entsteht, wenn ein Blutgefäß im Hirn verstopft – entweder durch Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) oder durch ein Blutgerinnsel (Embolie). Aber auch eine Hirnblutung kann einen Schlaganfall auslösen.
Um das Risiko erheblich zu senken, können Sie eine Menge tun! Hierzu gehört vor allem die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels, aber auch eine gesunde Lebensführung mit regelmäßiger körperlicher Bewegung und bewusster Ernährung! Essen Sie reichlich Obst und Gemüse und versuchen Sie, Ihren Fett- und Zuckerkonsum zu reduzieren! Alkohol sollten Sie nur in Maßen genießen. Rauchen und Stress sind weitere mögliche Risikofaktoren. Sollten Anzeichen eines Schlaganfalls auftreten, so nehmen Sie diese ernst! Schwindel, plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen oder leichte Lähmungen sollten immer Anlass sein, umgehend einen Arzt aufzusuchen!
Einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Hirninfarkt oder Insult) können Sie vorbeugen, indem Sie die veränderbaren Risikofaktoren für eine Arteriosklerose (sog. Arterienverkalkung) und eine Embolie (Verschluss eines Gefäßes z. B. durch ein verschlepptes Blutgerinnsel) ausschalten:
Sollte es trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen zu ersten Anzeichen eines Schlaganfalls kommen, so nehmen Sie sie ernst. Treten Schwindel, plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen oder leichte Lähmungen auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Denn auch wenn die Symptome in manchen Fällen nur leicht sind: Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall.