Von: Narayana Verlag
Die neue Arznei für Rosen
Rosen sind sehr anfällig für Pilz-Krankheiten und Schädlinge. Echter Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau sind die Hauptgefahren für die empfindliche Diva. Auch Blattlaus-Kolonien, die sich auf junge Rosenknospen stürzen, kann man mit homöopathischen Globuli behandeln. Im neuen Pflanzenratgeber „Homöopathie für Pflanzen“ von Christiane Maute gibt es praktische Empfehlungen, wie man mit den kleinen Arznei-Kügelchen unter anderem Rosenkrankheiten sanft heilen kann. Die Handhabung ist ganz einfach und auch für Einsteiger geeignet. Welche Globuli helfen tatsächlich?
Blattläuse
Bei Blattlausbefall verwendet man Cimicifuga C 30. Tipp: Globuli-Arznei auf die befallenen Knospen und Blätter und das Erdreich gießen. Meistens reicht eine Anwendung. Erst wenn die Läuse wieder kehren, einmalig wiederholen.
Sternrußtau
Frostschäden sind häufige Ursachen für die Bildung von Sternrußtau. Die
Krankheit zeigt sich zunächst mit gelben Flecken auf den Blättern, die sich später sternenförmig schwarz färben und abfallen. Es gibt mindestens zwei Behandlungsformen:
1. Belladonna C 200 hilft bei Sternrußtau infolge von Frost und Kälte.
2. Rhus-toxicodendron C 30 hilft gegen Sternrußtau sehr gut infolge von kaltem, feuchtem Wetter.
Tipp: Falls Frost vorherrscht, darf man die Globuli-Arznei nur in den Wurzelbereich gießen, ansonsten auch die Blätter. Wichtig: Die befallenen Blätter aus dem Erdreich entfernen (Biotonne oder verbrennen).
Rosenrost
Rosenrost präsentiert sich – seinem Namen entsprechend – mit rostfarbenen Flecken. Innerhalb von wenigen Tagen werden die Blätter vollkommen befallen, bis sie ganz abfallen. Hier gibt es zwei Arznei-Möglichkeiten:
1. Belladonna C200 hilft bei Rosenrost, wenn die Pflanze starker Kälte oder Frost ausgesetzt war. Die Blätter sind rötlich-bräunlich, rostfarben. Die einmalige Anwendung der Globuli-Arznei reicht i. d. R. aus, aber an frostfreien Tagen anwenden.
2. Rhus-toxicodendron C 30. Es ist möglich, nach der Belladonna-Behandlung ergänzend Rhus-toxicodendron C 30 anzuwenden. Zwei bis drei Tage lang täglich gießen, dann abwarten. Evtl. muss nach sieben Tagen wiederholt werden, sofern nicht bereits Besserung eingetreten ist. Wenn die Pflanze sich bereits erholt, reicht die „Stoßbehandlung“ völlig aus. Tipp: Wenn man Rosenrost feststellt, sofort die erkrankten, stark befallenen Blätter entfernen.
Blattlausbefall vor der Therapie Nach der Behandlung mit Cimicifuga C 30
Dosierung und Anwendung von C-Potenzen:
1.Globuli-Konzentrat:6-8 Globulis zerdrücken
und in 150 ml Wasser geben, verrühren
2.Globuli-Arznei:1/3 (50ml) Konzentrat in 10 l
Wasser (Gießkanne) geben, verrühren und
damit eine Rose behandeln
3.Den Rest auf weitere Rosen verteilen
(pro Pflanze 10 l Globuli-Arznei)
Echter Mehltau
Der Echte Mehltau ist ein Schönwetterpilz und sitzt als weißer Belag auf den Blättern, die später vertrocknen. Helfen kann Silicea C 200. Die Globuli-Arznei zwei bis drei Tage lang täglich auf Blätter und in den Wurzelbereich gießen, dann abwarten. Tipp: Silicea als Fitmacher in der Wachstumsphase von Pflanzen zwei Mal im Frühsommer über die Blätter geben. Oft reicht eine einmalige Anwendung völlig aus. Im Juni nur bei Bedarf noch einmal wiederholen.
Für Einsteiger: Homöopathisches 5-er-Set
• Aconitum C 200: Sternrußtau in Folge von Frost, grau- bis grau-silbrige Blätter
• Rhus-toxicodendron C 30:bei Sternrußtau und Rosenrost
• Belladonna C 200: Rosenrost und bei Sternrußtau in Folge von Frost, aberbräunlich-rötliche Verfärbung
• Cimicifuga C 30:bei Blattlausbefall
• Silicea C 200:bei Echtem Mehltau und als Fitmacher
Zu bestellen über www.narayana-verlag.de
Homöopathie für Pflanzen
von Christiane Maute
Leitfaden für Zimmer-, Balkon und Gartenpflanzen
144 Seiten, bebildert, gebunden
24,00 Euro, zzgl.Versand
zu bestellen über www.narayana-verlag.de