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Meldungen
21. April 2011
Geteiltes Echo auf Gesundheitsforschungsprogramm
Rubrik: Meldungen

Von: © Deutscher Bundestag

Quelle: ©Martin Gapa / pixelio.de

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierunghttp://dip.bundestag.de/btd/17/042/1704243.pdf ist am Donnerstag, 7. April 2011, im Plenum des Bundestages in erster Lesung auf geteiltes Echo gestoßen. Während Regierung und Koalition es als "Schwergewicht“ und "richtigen Weg“ bezeichneten, kritisierte es die Opposition unter anderem als "abstrakt, vage, unbestimmt“. Die SPD-Fraktion hatte einen eigenen Antraghttp://dip.bundestag.de/btd/17/053/1705364.pdf eingebracht, in dem sie eine Überarbeitung des Rahmenprogramms und die Ausrichtung der Gesundheitsforschung an den Patienten forderte. Beide Vorlagen wurden zur Beratung an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.

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Strukturelle Weiterentwicklung und neue Schwerpunkte

Das Rahmenprogramm richte sich nach den demografischen Veränderungen in den kommenden Jahren, sagte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan (CDU). Im Jahr 2050 sei jeder dritte Bundesbürger älter als 65 Jahre. Das Programm setze daher auf strukturelle Weiterentwicklung, Internationalisierung und neue Schwerpunkte.

Als besondere Akzente hob Schavan individualisierte Medizin, Präventions- und Ernährungsforschung sowie die internationale Kooperation mit Fokus auf vernachlässigte Krankheiten hervor. "Dieser Kooperation messe ich eine herausragende Bedeutung zu“, betonte sie.

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SPD: Dem Menschen dienen

"Das Programm ist kein Schwergewicht, sondern ein wirkliches Leichtgewicht“, sagte dann auch René Röspel (SPD). Es habe die Möglichkeit nicht genutzt, ein "gesellschaftliches und politisches Zeichen“ zu setzen.

Röspel bemängelte vor allem, dass die Komplementärmedizin nicht berücksichtigt werde und das Programm allgemein zu stark an der Gesundheitswirtschaft ausgerichtet sei. "Gesundheitsforschung soll aber nicht der Wirtschaft, sondern dem Menschen dienen“, betonte er.

Vollständiger Artikel: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34043447_kw14_de_gesundheitsforschung/

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