Von: www.allergiewelle.de
Der Photische Niesreflex macht uns derzeit anscheinend auch wieder des Öfteren zu schaffen. So oft sogar, dass man gar nicht richtig abzuschätzen weiß, ob beim nächsten Niesen ‘nur’ Nerven und Sehrinde gereizt werden oder mal wieder eine echte Heuschnupfen-Attacke ansteht.
Na, wenn das kein Frühlingswetter ist! Nachdem uns in der vergangenen Woche zumindest regional noch biestiger Frost heimsuchte, scheint heute satt die Sonne und beschert weiten Teilen des Landes (vor)sommerliche Temperaturen um die 25°C.
In Sachen Pollen muss dieses Wetter aber nicht unbedingt eine Veränderung für den Heuschnupfen bedeuten – denn schließlich habe man auch schon bei Frost, Nasskälte und Wind zur Genüge an nervigen Niesattacken und Fließnase gelitten.
Der Photische Niesreflex ist vielmehr das, worum sich die derzeitigen Gedanken drehen. Denn immerhin lacht die Sonne vom quasi wolkenfreien Himmel herab und verwöhnt uns mit einem Maximum ihrer Strahlkraft. Zwar dürfte so viel Sonne durchaus gemütsaufhellend wirken. Doch könnte solch eine kräftige Helligkeit ebenso Auslöser dafür sein, dass der Photische Niesreflex sich mal wieder heftig ‘zu Wort’ meldet.
Apropos Photischer Niesreiz: Wissenschaftliche Theorien gehen davon aus, dass selbiger auf besonders eng zusammenliegenden Nerven basiert. Darüber hinaus sind Experten aus der Schweiz zu der Erkenntnis gelangt, dass beim Photischen Niesreflex weitere Hirnregionen wie die Sehrinde beteiligt sind und dass die Betroffenen ein tatsächliches Nasenkribbeln verspüren.