Von: www.koerperbezogene-therapien.de
Mit Praxis und Studium direkt in den Beruf
Ab dem kommenden Wintersemester bietet das neu gegründete Institut für körperbezogene Therapien der Steinbeis-Hochschule-Berlin erstmals einen Studiengang zum Bachelor of Sciene Komplementärtherapie an.
Damit geht die Universität in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachschulen einen neuen Weg: Einmalig an dem Abschluss ist nämlich die Kombination einer Fachausbildung in einer komplementären Methode wie Atemtherapie, Kinesiologie, Shiatsu oder TouchLife Massage mit einem wissenschaftlichen Studium.
Im Studium wird nicht nur eine komplementäre Methode erlernt, sondern darüber hinaus werden Fachkenntnisse der naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen, medizinischen und sonstigen Grundlagen der Komplementärtherapie, zum Verhältnis Komplementärtherapie und Gesundheitssystem und zur gesellschaftlichen und politischen Relevanz von Komplementärtherapie vermittelt.
Das Studium ist auf 36 Monate angelegt und entspricht einem Leistungsumfang von 180 CP (Credit Points), wovon 60 CP auf die Fachausbildung entfallen. Neben den fachspezifischen werden interdisziplinäre Module absolviert: u. a. medizinische Grundlagen und Propädeutik, Neurowissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Psychosomatik, therapeutische Kommunikation, Grundlagen der Forschung. Soweit das Heilpraktikergesetz Anwendung findet, wird angestrebt, den Weg zum sog. First Access zu ebnen, so dass die Studierenden nicht nur das Recht zur Führung einer akademischen Berufsbezeichnung erhalten, sondern auch das Recht zur eigenverantwortlichen Berufsausübung.
Mit dem Studienangebot trägt die Hochschule dazu bei, nicht-medizinische therapeutische Berufe zu weitgehend eigenständigen, wissenschaftlich fundierten Gesundheitsberufen zu entwickeln.
Weitere Informationen unter www.koerperbezogene-therapien.de