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Meldungen
13. Mai 2011
25 Jahre UBK Union für biologische Krebstherapie e. V.
Rubrik: Meldungen

Es ist Festveranstaltung und medizinisches Symposium zugleich: Zu ihrem 25. Geburtstag lädt die Union für biologische Krebstherapie (UBK) am 20./21. Mai in die Vilbeler Landstraße nach Frankfurt-Bergen-Enkheim ein. Sie lässt dort den HR-Filmautor Joachim Faulstich über "Wunder an den Grenzen der Medizin" referieren. Zu diesem Thema könnte auch

UBK-Vorsitzender Gerhard Siebenhüner, der die hochkarätig besetzte Tagung - mit zehn Programmschwerpunkten - eröffnen wird, einen Beitrag leisten.

Der Arzt hat immer wieder mit sogenannten hoffnungslosen Fällen zu tun, die durch alternative Krebstherapien wundersam geheilt werden. Der 61-Jährige ist aber keiner, der auf die Schulmediziner eindrischt, sondern dem es auf Kooperation ankommt. Das hindert ihn aber nicht daran, aus seiner Sicht elementare Fehler in der Krebstherapie anzusprechen. So kritisiert der Vereinsvorsitzende die mangelhafte Vorbereitung von 0perationen. Anstatt den Patienten erst einmal über eine längere Zeit  in eine gute Form zu bringen, werde meist viel zu schnell operiert und dabei gelte die Devise: "Was weg ist, ist weg."

Auf entschiedene Ablehnung stößt bei den Mitgliedern der UBK der inflationäre Einsatz der chemischen Keule gegen Krebszellen. Der Verein bezieht sich auf einen vor sieben Jahren erschienenen, aber nach wie vor aktuellen Spiegel-Bericht, in dem die Chemotherapie als "Giftkur ohne Nutzen" bezeichnet wird. Die Giftcocktails, in die auch das aus dem ersten Weltkrieg bekannte Senfgas gemischt wird, sind seiner Ansicht nach kein probates Mittel, um den Krebs erfolgversprechend zu bekämpfen. Die Erfolgsquote der "Chemo" ist sehr niedrig. "Sie wird stumpf ,,weil die Krebszellen resistent werden", erläutert der Vorsitzende.

Die Mitglieder der UBK präferieren Therapien, die sich auf bewusste Ernährung ("Krebszellen mögen Zucker") und körperaufbauende Naturheilmittel stützen. Es gelte die Krankheit durch körperschonende Behandlung zu heilen. Innerhalb der UBK ist ein Netzwerk geknüpft, das ein Teamwork von Chirurgen, Radiologen, Internisten und Heilpraktikern einschließt und von dem gemeinsam Behandlungsstrategien entwickelt werden. Diese Initiative spiegelt sich in dem Motto des Symposiums wider, das "Neue Impulse für die biologische Krebsmedizin" verspricht.

Den Ausdruck „hermetisch verriegelt“ bzw. „luftdicht abgeschlossen“ kennt jeder. Aber so tief drinnen sitzen zum Teil die Ursachen der Krankheiten. Professor Max Bänziger will den Teilnehmern des Symposium aufzeigen, wie man an das „Ich“ des Menschen herankommt, dieses als naturgesetzlichen Plan erkennt und nutzt. Der Patient oder Therapeut soll genauere und vertiefende Informationen  erhalten über den Zustand, die Ursache der Krankheit sowie die Wirksamkeit einer Therapie und wie man den direkten Zugang zur Seele findet. Aus Jena reist die Universitätsprofessorin  Katharina Pachmann an, die sich mit im Blut zirkulierender Tumorzellen auseinandersetzt. Über minimal invasive Therapiestrategien bei Leber- und Lungenmetastasen berichtet  Professor Thomas J. Vogl von der Frankfurter Uniklinik.

Der Darmstädter Krebsforscher und Biologe Johannes F. Coy spricht über frühzeitig erkennbare Therapieresistenzen und Ernährung bei Krebs.

Der Wiesbadener Allgemeinmediziner Alfons Meyer beschäftigt sich mit dem Thema Impfungen und fragt, ob Impfungen Wegbereiter zum Krebs sein können und geht in seinem Vortrag speziell auch auf die Problematik der Impfungen bei Kindern ein.

Hans-Jürgen Biedermann

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