Von: Andrea Lapp-Jochem
Im Alltag haben wir sicherlich viele Hürden zu meistern. Natürlich nehmen wir uns immer wieder aufs Neue vor, uns mehr Ruhe und Erholung zu gönnen, mal wieder ein schönes Wochenende erleben, keine Termine oder Verpflichtungen zu haben. Wäre das nicht schön?
Aber, da ist so eine Stimme oder ein Gefühl in uns
Das Wort Stress gehört zu den von einer Jury gewählten Worten des 20. Jahrhunderts.
Alle reden von Stress, aber was ist Stress eigentlich. Man kann ihn nicht sehen und jeder erlebt ihn anders. Unter Stress versteht man die Auswirkung von Belastungen, seien es physikalische, toxische oder auch psychische, die es dem menschlichen Körper nicht mehr erlauben, mit seinen vorhandenen Ressourcen diese zu bewältigen.
Stress ist einer der Gesundheitskiller Nummer eins. Die Entstehung hängt eng mit den Ursachen von Nervosität zusammen. Ursachen können den Stoffwechsel massiv aktivieren und zur Nervosität führen. Nervosität wiederum steht häufig in Verbindung mit Angst.
Notfallprogramme bei Angst – Stress – Nervosität
Aus dem ältesten Teil unseres Gehirns kommen unsere drei Notprogramme
Hierzu gibt es verschiedene Theorien (1)
Die Notfallreaktion nach Walter Cannon (1914)
Das Allgemeine Anpassungssyndrom nach Hans Selye (1936)
Das Stressmodell von Henry
Das Transaktionales (oder kognitives) Stressmodell nach Lazarus (1974)
Die Theorie der Ressourcenerhaltung nach Stevan Hobfoll (1988, 1998, 2004)
Auch folgende schwerwiegende Lebensereignisse können Stress auslösen
Natürliche alltägliche Stressfaktoren sind u. A.
Natürlich lesen und beschäftigen wir uns häufig mit den Themen Stressvermeidung und Stressbewältigung. In meiner Praxis höre ich dann immer von neuen Patienten ein fast hysterisches Lachen mit der Information, wie soll ich das denn terminlich noch unterbringen.
Seit Geburt haben wir nichts anderes gelernt als zu funktionieren, Leistung zu bringen und dieses in der immer schneller werdenden Zeit ist auch so schnell nicht zu stoppen ist.
Es wird in unserer Gesellschaft nur noch nach Effektivität gerechnet. Wie kann sich ein Mensch mit Entspannung beschäftigen, wenn Eltern, Schule, Arbeitgeber, Partner, Freizeit und man selbst sich immer neue Verpflichtungen und Termine auftut.
In der kurzen Phase unseres Lebens „der Nein-Phase“, in der so genannten Kleinkind-Pubertät, ist das Wort „Nein“ häufig ausgereizt. Der Mensch bekommt erst durch die Eltern, dann Kindergarten, Schule, Studium oder Ausbildung und später im Beruf die Werte vermittelt, welche sein Leben prägen. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass in der so genannten „Midlife crises“ sich doch einige die Sinnfrage stellen.
Stress ist ein Auslöser und er ist gesundheitsschädigend.
Er entspricht individueller Sichtweise und ist daher kognitiven Bewertungen unterworfen. Stress ist eine Anpassungsreaktion des Körpers auf seelische, körperliche oder geistige Anforderungen.
Was passiert genau?
Zuerst kommt es zu einer schnellen Mobilisierung von Energiereserven, die ältesten Teile unseres Gehirns schicken Signale an das Nervensystem. Es wird eine Art Großalarm ausgelöst, Adrenalin schießt ins Blut, Puls und Atmung beschleunigen sich. Die Verdauungsarbeit wird eingestellt. Der Blutdruck steigt an. Alle Sinne werden geschärft um jeden optischen und akustischen Eindruck aufzunehmen. Die Stresshormone Adrenalin, Noadrenalin und Kortisol werden aktiviert, um weitere Energiereserven anzuzapfen. Wenn die Produktion von Stresshormonen steigt, stellt der Körper auf eine höhere Leistungsfähigkeit um; das geht lange gut, bis das „Gaspedal“ anfängt zu klemmen.
Das vegetative oder auch autonome Nervensystem
Wichtig ist das autonome Nervensystem, also Sympaticus und Parasympaticus, miteinander in Einklang bzw. in Schwingung zu halten und meist erst einmal wieder dahin zu bringen.
Das autonome Nervensystem ist primär für alle wichtigen Regenerationsprozesse verantwortlich.
Das bedeutet, dass der willkürliche Nerv zum Betätigen von allen beeinflussbaren Aktivitäten im Körper gebraucht wird, wie zum Beispiel zum aktivieren der Muskulatur, zum bewussten Einatmen, kauen, etc.
Wobei der unwillkürliche Nerv alles reguliert, was wir nicht beeinflussen können. Darmkontraktion, Herzschlag, Reflexe und vor allen Dingen den Teil der Atmung, der überlebenswichtig ist. Wir können uns durch bloßes Luftanhalten nicht selbst ersticken, denn der unwillkürliche Nerv wird bei drohendem Sauerstoffmangel aktiv.
Durch ein Missverhältnis entsteht unter anderem oxidativer Stress, der wiederum zu Fehlfunktionen im Körper führen kann. Das Risiko, zu erkranken steigt somit stark an.
Theorien und Methoden der Regeneration
Im Rahmen meiner langjährigen Erfahrungen habe ich so einige Methoden getestet. Mit der Frage: „Stellen sie sich vor, sie sind frisch verliebt“, kann man meist ein lächeln und leuchtende Augen sehen. So bin ich an diese Thematik herangegangen.
Was passiert da?
Unsere Neurotransmitter und die lieben Neurohormone.
Man muss in dieser Zeit sehr wenig schlafen, ist extrem leistungsstark, nichts tut weh, man wird weder gemobbt, noch ist man gestresst.
Natürlich sind die ersten paar Wochen für das gesamte Umfeld (denjenigen, die diesen Zustand nicht mehr haben) unerträglich, da sie ja diesen emotionalen Neurotranmitter-Cocktail gerade nicht haben. Es läuft aber immer gleich ab.
Was aber, wenn die erste Woge vorbei ist?
Dann ist der Umgang mit diesen Menschen für alle anderen wieder erträglicher. Es besteht immer noch eine erhöhte Produktion (ich würde sagen: normale Produktion) der Neurotransmitter.
Auf der Basis dieser Einsichten habe ich versucht, eine Lösung des Problems zu finden. Wenn man frisch verliebt keinen Stress empfindet, beziehungsweise anders damit umgehen kann, woran liegt dann der Grund, dass bei ständiger Erregung des Sympathicus:
Auf der Suche diesen Zustand in der Therapie und natürlich auch bei mir selbst anhaltend zu genießen, testete ich sehr viele Methoden der Regulationstherapie.
Unter den Faktoren Zeit, Effektivität, complementären Aspekten fand ich nach langer Suche eine Art von Musik- und Frequenztherapie, welche im Laufe der letzten Jahren immer weiterentwickelt wurde und seit 2003 in meiner Praxis einen großen Anteil im Bereich der Therapie und durchaus auch der Prävention eingenommen hat.
Klänge haben eine nachweislich entspannende Wirkung
Die hauptsächliche Kommunikation mit unserer Umwelt geschieht über Klänge in Form von Sprache und Musik, wobei sich jedoch Emotionen wesentlich unmittelbarer durch Musik zum Ausdruck bringen lassen. Musik kann die logischen und analytischen Filter des Verstandes umgehen und so einen direkten Zugang zu tief liegenden Gefühlen herstellen. Die Wirkweise von Klängen auf den physischen Körper ist derart, dass sich die Schwingungen in Folge des hohen Wassergehalts ausbreiten und das durchdrungene Gewebe in Vibration versetzen. Dieses bewirkt eine mehr oder weniger tief ins
Körperinnere reichende zarte Massage auf molekularer Ebene
Musik ist eines der wertvollsten Dinge des Lebens. Sie bereitet Spaß und Vergnügen, erfüllt uns mit Ehrfurcht und beherrscht perfekt das gesamte Spektrum der Emotionen.
Das Klangsystem hat sich dieses alte Wissen mit der modernen Technik zunutze gemacht und arbeitet über Klang und Vibration in den Frequenzen, die eine Verbesserung der Lebensgefühle und der Gesundheit hervorbringen.
Literaturquellen
(1) Hermann Faller, Hermann Lang: Medizinische Psychologie und Soziologie
(2) Quelle: Wissenschaft.de, 2004-Liebe macht Männer weiblich und Frauen männlich
Andrea Lapp-Jochem
beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit verschiedenen Heilmethoden und ist unter anderem spezialisiert auf Frequenztherapie. Sie bietet Hilfen in der Schmerztherapie, bei Allergien sowie akuten und chronischen Erkrankungen. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Kombination alten medizinischen Wissens mit moderner medizinischer Technik.
Kontakt
SANISOMA Ganzheitsmedizin
Falltorstr. 2
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Tel.: +49 (0)6441 3800481
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Ausblick:
Im zweiten Teil des Artikels „Wellness & Recovery oder der schnelle Weg zur Entspannung“ von Andrea Lapp-Jochem erfahren Sie mehr über die Anwendung des Klangsystems.