Von: Steve Jobs
Festansprachen haben gewöhnlich launigen Charakter, sind inhaltlich aber getrost zu vergessen. Anders die Rede, die Steve Jobs im Juni 2005 an der Stanford University vor Graduierten hielt. Der CEO von Apple Computer und Pixar Animation Studios erzählte drei Geschichten aus seinem Leben und die Lehren, die er daraus zog. Noch nie zuvor hat er dabei so tief in sein Privatleben blicken lassen – über seine Adoption, den Abbruch seiner College-Ausbildung, die Entstehung von Apple, seinen Rauswurf und sein Comeback. Sogar die Zeit, als er dem Tode sehr nahe war, hat er nicht ausgespart. Jobs lässt in dieser Rede wie kein anderer CEO zuvor tief in sein Innerstes blicken und formuliert zugleich drei wesentliche Ratschläge für junge Menschen, die vor dem Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen: Sich nicht beirren zu lassen, stets auf die eigene innere Stimme zu hören und allein den Job zu machen, den man liebt.
Das klingt im ersten Moment allzu einfach. Doch die tiefe Ehrlichkeit und die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Jobs verleihen seinem Fazit große Überzeugungskraft. Dieser Eindruck herrscht weltweit. Die Rede wird derzeit in vielen Ländern diskutiert. Sie war wochenlang das Hauptthema im Silicon Valley, allein die Suchmaschine Google weist aktuell über 173 000 Einträge und Kommentare zu der Rede in Web-Foren, Blogs oder Presseorganen aus. In Deutschland hat die Diskussion gerade begonnen.
Das Original:
http://www.youtube.com/watch?v=D1R-jKKp3NA
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